AfD-Verbot jetzt umsetzen. Die aktuelle Erhebung von Infratest dimap im Rahmen des Deutschlandtrends zeichnet ein politisch hochgradig besorgniserregendes Lagebild: Lediglich rund 15 % der Bevölkerung zeigen sich mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden.
Diese Zahl ist weit mehr als eine Momentaufnahme politischer Unzufriedenheit – sie ist ein strukturelles Warnsignal für die Stabilität des demokratischen Systems.
Ein sinkendes Vertrauen in staatliche Institutionen führt erfahrungsgemäß nicht zu politischer Neutralität, sondern zu starken politischen Verschiebungen.
Konkret bedeutet das: Die AfD profitiert selbst dann, wenn sie politisch oder organisatorisch angreifbar ist. Dieses Muster ist politikwissenschaftlich hinreichend belegt und folgt keiner kurzfristigen Dynamik, sondern einem längerfristigen Trend.
Seit Jahren weisen wir als AfDexit darauf hin, dass etablierte demokratische Parteien zunehmend dazu tendieren, inhaltliche oder rhetorische Positionen der AfD zu übernehmen.
Diese Strategie ist nicht nur ineffektiv, sondern absolut kontraproduktiv.
Sie führt nicht zur Schwächung, sondern zur indirekten Legitimierung entsprechender Narrative der AfD. Wählerinnen und Wähler entscheiden sich in solchen Konstellationen häufig für das „Original“ – nicht für eine abgeschwächte Kopie (CDU/CSU).
Genau an diesem Punkt setzt die Kritik von AfDexit an, die seit langer Zeit formuliert wird – und deren Tragweite inzwischen durch aktuelle Daten bestätigt wird.
Es mag auf den ersten Blick wie Eigenlob erscheinen, tatsächlich beschreibt es jedoch ein strukturelles Problem politischer Wahrnehmung.
Die von AfDexit seit Jahren formulierten Warnungen decken sich zunehmend mit den heute messbaren Entwicklungen.
Der entscheidende Punkt ist dabei nicht, dass einzelne Akteure „recht behalten“ haben.
Der eigentliche Befund ist deutlich gravierender: Trotz wiederholter Hinweise wurden keine hinreichenden Gegenmaßnahmen ergriffen.
Diese Diskrepanz zwischen Erkenntnis und Handeln stellt ein erhebliches Risiko für die Funktionsfähigkeit demokratischer Prozesse dar.
Besonders kritisch ist die Reaktion auf unsere Hinweise
Anstatt sich inhaltlich mit den Argumenten auseinanderzusetzen, wird unsere Kritik häufig delegitimiert oder pauschal zurückgewiesen. Dieses Verhalten ist demokratietheoretisch problematisch, weil es notwendige Debatten nicht fördert, sondern verhindert.
Hinzu kommt eine weitere Entwicklung: Die fortgesetzte Untätigkeit führt dazu, dass sich das verbleibende Handlungsspektrum zunehmend verringert/ verengt.
Maßnahmen, die früher politisch und gesellschaftlich leichter durchsetzbar gewesen wären, sind heute deutlich schwieriger geworden oder verlieren an Wirkung.
Diese Dynamik wird insbesondere im Kontext eines möglichen Parteiverbotsverfahrens deutlich.
Ein solches Verfahren richtet sich nach Art. 21 Abs. 2 GG und liegt in der Zuständigkeit des Bundesverfassungsgerichts.
Antragsberechtigt sind unter anderem der Deutsche Bundestag, der Bundesrat sowie die Bundesregierung.
Entscheidend ist jedoch: Die Einleitung eines solchen Verfahrens ist nicht nur eine juristische, sondern leider auch eine politische Entscheidung.
In einer Situation, in der demokratische Parteien selbst massiv an Zustimmung verlieren, erscheint ein solcher Schritt politisch kaum noch durchsetzbar. Er würde unweigerlich als parteipolitisch motiviert interpretiert werden und stärkt die AfD zusätzlich.
Damit entsteht ein strukturelles Problem
Je schwächer die demokratischen Parteien werden, desto unwahrscheinlicher wird ein institutionelles Vorgehen gegen die verfassungsfeindliche Bestrebungen der AfD – selbst dann, wenn entsprechende Voraussetzungen vorliegen oder geprüft werden müssten.
An dieser Stelle kommt der Zivilgesellschaft eine zentrale Rolle zu
Zwar sieht das Grundgesetz keine direkte Beteiligung der Bevölkerung an einem Parteiverbotsverfahren vor, jedoch existieren mittelbare Einflussmöglichkeiten – insbesondere durch öffentlichen Druck. Instrumente wie unsere Petition sind in diesem Zusammenhang kein symbolisches Mittel, sondern ein legitimes Werkzeug demokratischer Willensbildung.
Der entscheidende Hebel liegt darin, den politischen Impuls aus der Gesellschaft heraus sichtbar zu machen.
Wenn deutlich wird, dass entsprechende Forderungen nicht von Parteien selbst, sondern aus der Bevölkerung kommen, verändert sich die politische Bewertung eines solchen Verfahrens erheblich.
Es entsteht eine andere Form von Legitimation – und gleichzeitig ein erhöhter Handlungsdruck.
Vor diesem Hintergrund ist auch die anhaltende Kritik an AfDexit einzuordnen.
Sie ändert nichts an der zugrunde liegenden Problematik, sondern lenkt davon ab.
Kritik an mangelnder Reaktionsbereitschaft innerhalb der Zivilgesellschaft und der demokratischen Parteien ist keine Eskalation und auch kein „Nestbeschmutzen“, sondern eine notwendige Konsequenz der beobachtbaren Entwicklung.
Die eigentliche Frage ist daher nicht, ob die Kritik von „zu scharf“ ist, sondern ob sie inhaltlich zutrifft. Die aktuellen Entwicklungen sprechen eine klare Sprache, sie trifft inhaltlich zu.
Gleichzeitig muss man sich der Tragweite bewusst sein
Ein Parteiverbot ist das schärfste Instrument der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
Die Hürden sind bewusst extrem hoch – aber grundsätzlich überwindbar.
Genau deshalb ist es umso problematischer, wenn vorhandene Instrumente faktisch nicht genutzt werden, obwohl sich die politische Lage weiter spürbar zuspitzt.
Die eigentliche Gefahr liegt nicht allein in einer einzelnen Partei, sondern in der schleichenden *Erosion demokratischer Handlungsfähigkeit.
Wenn politische Akteure nicht mehr in der Lage sind, auf erkennbare Entwicklungen angemessen zu reagieren, entsteht ein Vakuum – und dieses bleibt nicht folgenlos.
Vor diesem Hintergrund stellt sich keine theoretische, sondern eine nächste, sehr konkrete Frage
Wollen wir die vorhandenen demokratischen Mittel nutzen – oder nicht?
Denn eines ist inzwischen offensichtlich: Das Zeitfenster für wirksames Gegensteuern schließt sich nach unseren Einschätzungen zunehmend schnell.
Wer heute handelt, tut dies unter deutlich schwierigeren Bedingungen als noch vor einigen Jahren.
Wer weiter abwartet, reduziert die verbleibenden Optionen weiter.
Demokratie schützt sich nicht von selbst.
Sie ist darauf angewiesen, dass sowohl Institutionen als auch Bürgerinnen und Bürger handeln, wenn es erforderlich ist.
Die Unterstützung entsprechender Initiativen wie AfDexit – etwa durch die Mitzeichnung unserer Petition – ist daher kein symbolischer Akt, sondern ein konkreter Beitrag zur politischen Willensbildung.
Ohne spürbaren Druck wird politisches Handeln ausbleiben.
Und ohne Handeln bleibt die Entwicklung bestehen.
Unter den aktuellen politischen Rahmenbedingungen ist nicht auszuschließen, dass die AfD in absehbarer Zeit Regierungsverantwortung übernimmt. Und dann?
Die Konsequenzen daraus sind seit Langem absehbar und wurden von uns in unserer Petition, den dazugehörigen Updates sowie in öffentlichen Beiträgen regelmäßig und detailliert dargestellt.
Auch hier fordern wir erneut dazu auf, gemeinsam zu handeln und ein klares Ziel zu verfolgen:
Ein konsequentes AfD-Verbot.
Dafür braucht es keine begleitenden Formate wie Webinare oder Kampagnenmaterialien, sondern vor allem eine sehr große Anzahl an Unterschriften unter unserer Petition.
Nur so entsteht ausreichend politischer Druck, um Bundestag, Bundesregierung oder Bundesrat zu veranlassen, einen Antrag beim Bundesverfassungsgericht zu stellen.
Wer erkannt hat, dass der Umgang mit der AfD und die Forderung nach einem Verbot kein politisches Spiel, kein Geschäftsmodell und keine Bühne für Selbstdarstellung sind, sollte jetzt unsere Petition aktiv unterstützen – durch eine Unterschrift, durch Verlinkungen in sozialen Netzwerken oder auf Webseiten sowie durch die Verbreitung bei öffentlichen Veranstaltungen (Demos etc…).
Eines sollte inzwischen klar sein: Die Zeit zu handeln ist weit fortgeschritten,
Unterstützt daher unsere Petition mit eurer Unterschrift,
Erhöht den Druck auf Bundestag und Bundesregierung,
denn nur wenn der Druck groß genug ist, wird Politik handeln.
Hier der Link: https://www.change.org/AfD-Verbot-Jetzt
-Team AfDexit –
Kontakt: team@afdexit.de
Website: https://afdexit.de
*Erosion
„Erosion in der Politik“ heißt: Die demokratische Politik bröckelt langsam, so wie ein Stein, der vom Regen abgetragen wird.
Das sind die wichtigsten Gründe:
• Menschen vertrauen der Politik immer weniger.
• Politiker*innen und Parlamente wirken schwächer und können Probleme
schlechter lösen.
• Viele Krisen (z. B. Klima, Migration) machen die Leute müde und frustriert.
• Soziale Sicherheit, also das Gefühl: „Der Staat schützt mich, kümmert sich um
faire Chancen und hilft in Notlagen“, wird schwächer.
• Dadurch fühlen sich viele allein gelassen.
• Weltweit gewinnen autokratische Systeme an Einfluss, während demokratische
Staaten an Stärke verlieren.
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Ihr seid wohl alle hirnrissig!!! So einen Schwachsinn bei diesen Kartellparteien, die die wirklichen Undemokraten sind, die alles nützen, um Dreck zu verbreiten. wer so was unterstützt, hat nichts im Hirn außer völliger Leere. Man muß schon verblödet sein, um gegen die einzige Partei vorzugehen, die noch was für den Bürger tun will. Wollt ihr wirklich diese Lügenpatrone unterstützen, die nichts halten? Die mit den langen Nasen!!
Wenn ja, dann seid ihr nur „Omas gegen Rechts!-Niveau!
Schande über solche Leute wie euer Dreckshaufen!!!
E. Heilmann
Werdet ihr auch bezahlt?
Herr Heilmann, Sie sind ein Paradebeispiel für einen typischen antidemokratischen AfD Wähler.
Das haben Sie mit ihrem pöbelnden niveaulosen Kommentar gerade auf das Feinste bewiesen.
In ihrem vor Verachtung gegenüber anders denkenden Menschen triefenden Kommentar sprechen Sie allen anderen Parteien grundsätzlich und allwissend jegliche Kompetenz und Legitimität ab.
Sie verhöhnen die demokratischen Grundlagen unserer Gesellschaft und erheben ausgerechnet die korrupte von Vetternwirtschaft und Wissenschaftsleugnern geprägte Partei AfD über den politischen demokratischen Wettbewerb um die besten Strategien zur Problemlösung.
Dabei sieht wirklich jeder einigermaßen informierte Bürger/in dieses Landes, dass die AfD über keinerlei solide Kompetenzen und Konzepte zur Führung eines Landes verfügt.
Sie ist ein Sammelsurium von rechtsextremen Ewiggestrigen, Wissenschaftsleugnern und Kriminellen.
Wenn diese Ansammlung rechtsextremer Dilettanten jemals in eine Machtposition gelangen sollte ist Deutschland verloren und dem Niedergang schutzlos preisgegeben.