AfD https://www.change.org/AfD-Verbot-Jetzt

Immer noch überzeugt davon, dass man die AfD „inhaltlich stellen“ kann?

Wenn nein, müsst ihr eigentlich nicht weiterlesen. Dann habt ihr zumindest verstanden, was ein kleiner, realistisch denkender Teil der Zivilgesellschaft seit Jahren begreift.

Wenn ja — dann wird es Zeit, endlich der Realität ins Gesicht zu schauen.

Seit fast zwölf Jahren hören wir denselben politischen Kindergarten-Satz:
„Man müsse die AfD inhaltlich stellen.“

Nur hat bis heute niemand erklärt, in welchem Jahrzehnt das passieren soll. Oder in welchem Jahrhundert.

Denn die Realität sieht anders aus:
Man konnte die AfD nicht stellen.
Man kann sie bis heute nicht stellen.
Und man wird sie auch künftig nicht stellen, solange man politische Realitätsverweigerung mit moralischer Selbstinszenierung verwechselt.

Stattdessen erleben wir exakt das, worauf wir seit über einem Jahrzehnt hinweisen


Der politische Betrieb sucht zunehmend den Schulterschluss mit der AfD — schleichend, taktisch, opportunistisch.

Bei FDP und CDU/CSU ist das längst kein Geheimnis mehr.
Neu ist nur, dass inzwischen auch Teile der SPD anfangen, sich rhetorisch vorzuwärmen.
Und auch Bündnis 90- Die Grünen werden ihren Grundsätzen immer untreuer, schaut mal genau hin.
Erst zaghaft.
Dann schneller.
Wie immer.

Der ehemalige Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Torsten Albig, spricht inzwischen öffentlich aus, was einige in der SPD längst denken, aber sich bisher nicht zu sagen trauten.

Er hält es für vorstellbar, dass Mehrheiten künftig „je nach Thema“ organisiert werden — also faktisch auch mit Stimmen der AfD.

Begründung: Die heutigen Vielparteienbündnisse würden die Demokratie lähmen und frustrierte Wähler zurücklassen. Bullshit, denn wenn die Politik positiv für die Bürger gemacht werden würde, dann würde man niemanden zurücklassen oder dem hellblauen Schicksal überlassen.

Und plötzlich tun alle überrascht.

Die gleiche SPD, die übrigens jahrelang meinte, die AfD „sitze man aus“, entdeckt jetzt, dass sich politische Probleme nicht dadurch lösen, dass man sie arrogant belächelt.

Die SPD war nicht die erste Kraft, die sich der AfD entgegenstellte.
Sie war eine der ersten Kräfte, die die Gefahr systematisch unterschätzt, relativiert und wegmoderiert hat, nur es ist verpönt darüber zu sprechen.

Bis heute verwechselt man dort moralische Empörung mit politischer Handlungsfähigkeit.

Dann folgt der nächste bemerkenswerte Satz von Albig:

Man könne nicht dauerhaft so tun, als sei die AfD die „Ausgeburt der Hölle“, wenn sie von 30 Prozent gewählt werde.

Und genau hier liegt der eigentliche Offenbarungseid der etablierten Politik.
Zwölf Jahre lang wurde gesellschaftliche Entwicklung ignoriert, kleingeredet oder diffamiert — und jetzt wundert man sich über (zukünftige) Wahlergebnisse.

Wer Menschen ignoriert,
belehrt oder pathologisiert,
darf sich nicht wundern, wenn sie irgendwann woanders ihr politisches Ventil suchen.

Das bedeutet nicht, dass die AfD harmlos wäre, im Gegenteil.

Es bedeutet aber, dass politische Realitätsverweigerung keine Strategie ist.

Die SPD wiederum bewegt sich längst selbst immer weiter nach rechts, während sie gleichzeitig so tut, als verteidige sie noch klassische Sozialdemokratie.
Tatsächlich hat sie ihren ursprünglichen Kern — Politik für Arbeitnehmer, soziale Sicherheit und glaubwürdige Interessenvertretung — weitgehend aufgegeben und gegen moralische Symbolpolitik eingetauscht.

Treiber dieser Entwicklung sind Figuren wie Lars Klingbeil, der sich inzwischen rhetorisch teilweise so aufführt, dass man sich fragt, ob die Abgrenzung zur AfD nur noch grafisch im Parteilogo existiert.

Übrigens lohnt es sich mal realistisch auf die Bundesregierung zu schauen, denn nur 13 Prozent der Menschen in Deutschland sind zufrieden mit der Bundesregierung – auch Kanzler Merz wird extrem unbeliebter.

Dazu kommt eine politische Mischung aus Arroganz, Bürgerferne und Selbstüberschätzung, die immer deutlicher zeigt, worum es Teilen dieser politischen Klasse tatsächlich geht:
Machterhalt. Nicht Problemlösung.

Dazu ist es ja verpönt, Kritik an Demokraten und Zivilgesellschaft zu üben, sowas macht man nicht, pfui!

Und damit zurück zur sogenannten Zivilgesellschaft

Wir von AfDexit beobachten die Entwicklung der AfD seit 2013 — also praktisch seit ihrer Gründung.

Und ehrlich,
wir können dieses dauergrinsende, von Partylaune begleitete Maß an Kurzsichtigkeit inzwischen kaum noch ertragen.

Unsere Petition — eines der letzten demokratischen Mittel mit tatsächlicher Wirkung — wird ignoriert, gemieden, nicht geteilt und selbstverständlich auch nicht unterschrieben.

Stattdessen produziert man lieber Parolen für Instagram-Bios und hält sich für antifaschistisch, weil man zweimal im Jahr „Nie wieder“ postet.
„Aus der Geschichte gelernt.“

„Nie wieder“, klingt stark, ist aber wertlos, wenn daraus kein konsequentes Handeln folgt.

Denn wer zwölf Jahre lang zusieht,
relativiert, verdrängt oder sich in moralischer Selbstzufriedenheit einrichtet,
sollte irgendwann aufhören, sich historisch überlegen zu fühlen.

Dann kann man auch ehrlich sagen:
Entweder hat man aus der Geschichte nichts gelernt —
oder man war damals einfach Kreide holen.

Wenn diese Botschaft angekommen ist, schlagen wir vor, sich zu verzahnen, gemeinsam zu handeln und unsere Petition breit und konsequent zu verbreiten.

Zur Petition gelangt ihr über diesen Kurzlink:
https://www.change.org/AfD-Verbot-Jetzt

Der Link kann und sollte für Postings, Aufrufe, Materialien und Transparente genutzt werden.

-Team AfDexit-


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1 thought on “Immer noch überzeugt davon, dass man die AfD „inhaltlich stellen“ kann?

  1. Antworten
    Dr. Markus Mierzwa - 25. Mai 2026

    Meine Rede seit mindestens 10 Jahren. Es gibt unzählige wissenschaftliche Studien, die belegen, dass ein „Stellen“ bei Faschisten nicht funktioniert. Und, dass die Übernahme von Positionen (Migration ist die Wurzel allen Übels) oder Annäherung an Standpunkte der Faschisten genau zum Gegenteil führen, in dem sie die Narrative der Faschisten in die Gesellschaft transportieren.
    Aktuell erleben wir das Ende eines großen Experiments mit exakt dem oben beschriebenen Ergebniss. Der Hass, die Ausgrenzung, der Antisemitismus, die Misogynie und das libertäre Denken, das Faschisten immer haben, sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die SPD hat sich marginalisiert und wird demnächst aus den ersten Länderparlamenten rausfliegen. Die CxU geht einen ähnlichen Weg, nur etwas langsamer. Die FDP ist von der Bildfläche weitgehend verschwunden und liegt in den letzten Zuckungen … Linke und Grüne sind alleine zu schwach, um gegen das Dauerfeuer von CxU, FCKAFD und vergleichbaren zu bestehen. Dabei sind sie die Einzigen, die wenigstens noch versuchen, an die „normalen Menschen“ zu denken. Mir ist Angst und Bange, wenn ich morgens die Zeitung aufschlage oder den Rechner hochfahre. Und das in einer Zeit, in der Europa und damit Deutschland, von völlig durchgeknallten Irren im Westen wie im Osten in die Zange genommen und droht erdrückt zu werden. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich das noch erleben muss (ich bin so alt wie Europa). An die Zukunft meiner Kinder und die deren Kinder traue ich mich nicht zu denken … Die „Volksparteien“ haben kläglich versagt und stattdessen dem widerstarkenden Faschismus die Steigbügel gehalten. Eine meist willfährige Presse und die öffentlich-rechtlichen Medien haben ihren Teil dazu beigetragen … Hugenberg lässt grüßen … es ist gruselig, einfach nur gruselig … 😭🤮😭

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